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Skutarisee

Der Skutarisee ist der groesste auf dem Balkan und ist im Zeta-Skutarisch Tal gelegen. Seine zwei Drittel ist zu Montenegro und ein Drittel zu Albanien gehoeren. Der montenegrinische Teil des Sees mit dem kuestennahen Streifen ist Nationalpark.

Die mittlere Tiefe des Sees ist nur 6 Meter. Die Kueste des Sees ist ungleichmaessig, mit den zahlreichen Golfen, den Buchten, den Inseln und den Halbinseln. Auf dem steinigen Teil der Suedkueste gibt es die relikten Gestrueppe der wilden Marone.

Скадарское озеро, ЧерногорияDer See ist eine attraktive Stelle fuer die Beobachtung der Voegel. Hier wohnen 264 Arten, viele verhalten zu den seltenen oder aussterbenden Arten. Unweit der albanischen Grenze befindet sich einzig in Europa natuerliche Nistplatz des lockigen Pelikans (Pelicanus crispus). Die Liebhaber der Jagd und der Fischfang werden fuer sich die Beschaeftigung auf Skutarisee finden. Im See passt neben 40 Sorten der Fische auf, und der Teil der Arten der Voegel ist zum Abschuss erlaubt. Auch kann man hier auf den Fuchs, Wolf, Hase und Wildschwein jagen.

Diese Region ist vom historischen Standpunkt auch interessant. Hier ist der originelle Komplex der Kloester und der Kirchen gelegen, die auf den kleinen Inseln und in den kuestennahen Siedlungen gelegen sind. Das erste Kloster Vranjina war in 1233 gegruendet. Der uebrige Bau (alles mehr 20 Objekte) wurde in XIV-XV Jahrhunderte von den montenegrinischen Herrschern aus den Dynastien Balsic und Zrnojevic gefuehrt. Zur Zeit sind geltend neben 10 Kloestern. Am meisten interessant sind: Sracevo, Beska und Moracnik auf den Inseln entlang der Suedkueste; Kom und Vranjina zu Nord-Westen vom See und Obod in der Siedlung Rijeka Zrnojevica. Diese malerische Fischersiedlung war ein grosses Handelszentrum einst. Im XIX. Jahrhundert, bis zu den Balkanischen Kriegen, in Rijeka Zrnojevica befand sich viele Manufakturen. Und noch mehr frueher haben sich gerade hier erste in Montenegro die Apotheke und die Waffenabteilung geoeffnet.

In der Region sind die Festungen, die ueber jahrhundertealten erinnern montenegrinishce-tuerkische Opposition erhalten geblieben. Es ist vor allem die Reste der altertuemlichen montenegrinischen Hauptstadt Zabljak Zrnojevica, woher Ivan Zrnojevic unter Androhung der tuerkischen Invasion die Hauptstadt in Cetinje Ende das XV. Jahrhundert verlegt hat. Die montenegrinische Festung Lessendro (aufgebaut in XVIII-XIX Jahrhunderte) und die tuerkische Festung Grmozur, die vom montenegrinischen Koenig Nikola ins politische Gefaengnis umgewandelt, sind auch interessant.


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